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In Freital geht es immer sehr pünktlich los, so auch heute. Gleich zu Beginn waren 3 Besucher*innen da.

Die Besucherin hatte die Staubsaugerbodendüse schon einmal selbst zerlegt, allerdings nicht richtig wieder zusammen gesetzt. Dadurch funktionierte die Umschaltung der Bürste nicht richtig. Wir zerlegten das Teil noch einmal und setzten es wieder richtig zusammen. Nun geht klappts wieder.

Eine LED-Leselampe ließ sich nicht mehr einschalten. Die eingelegten Batterien waren frisch und die Kontakte in Ordnung. Also nahmen wir die Lampe auseinander und stellten einen verschmutzten Taster fest, der die verschiedenen Betriebsarten umschalten sollte. Nachdem der wieder gereinigt war, leuchtete die Lampe wieder.

Der Radiorekorder vom vorletzten Mal wurde wieder gebracht, weil Kassettenwiedergabe leierte. Die mitgebrachte Kassette zeigte den Fehler zwar nicht, aber trotzdem erneuerten wir die Antriebsriemen, die schon etwas erschlafft waren. Das Gerät spielte wieder gut.

Ein Tintenstrahldrucker hatte ein schlechtes Druckbild, eine Farbe fehlte völlig. Die Besitzerin hatte das Gerät schon zweimal in einer Werkstatt und die gab dann auf. Angeblich wurden dort neue Patronen eingesetzt, aber wir stellten sofort eine leere gelbe Patrone fest, also war klar, warum die Farbe fehlte. Außerdem waren keine Originalpatronen eingesetzt, was auch zu Problemen beim Druckbild führen kann. Wir reinigten den Druckkopf und rieten der Besitzerin es mit einem kompletten Satz Originalpatronen nochmal zu versuchen.

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2017/09/14 21:46 · 0 Kommentare

Nach einem sehr, sehr ruhigem Start besuchte uns mal wieder ein Toaster mit der Besitzerin. Der Toaster „TUR“, der schätzungsweise schon seit 50 Jahren seinen Besitzer*innen labbrige Weißbrotscheiben in wohlschmeckende, gebräunte Karlsbader Schnitten verwandelte, hatte ein kleines Problem. Mit der Heizung war alles in bester Ordnung. Nur ein Deckel blieb nicht geschlossen. Die Ursache war eine gebrochene Feder, die wir allerdings aufgrund fehlender Ersatzteile nicht reparieren konnten. Die Besitzerin will eine neue Feder besorgen und diese selbst einbauen.

Dieser sehr haltbare, mechanisch einfach und robust gebaute Haushaltshelfer ist ein sehr gutes Beispiel für Nachhaltigkeit - ausgerüstet mit Heizwendeln aus Konstantandraht - arbeitete der Toaster über viele viele Jahre. Viele billige und auch so manche schönen Designgeräte besitzen Heizwendeln aus aluminiumähnlichem Draht, der kaum 2 Jahre (also die gesetzliche Garantie/Gewährleistung) überdauert. Nicht reparabel werden diese kurzlebigen Geräte dann auf den großen Elektromüllhaufen geworfen und zeigen uns und unseren Kindern wie es nicht sein sollte.

Bei einem Netzteil für ein Laptop war die Zugentlastung defekt. Das Kabel erlitt darauf einen Bruch. Mit Hilfe unseres Werkzeug konnte die Besitzerin das selbständig reparieren. Jetzt geht das Netzteil wieder und die Besitzerin ist glücklich.

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2017/08/28 19:15 · 0 Kommentare

Heute sind wir früh aufgestanden und zum lokalen Vernetzungstreffen der Reparaturinitiativen ins hinZundkundZ nach Leipzig gefahren. Dort kamen wir mit anderen Organisator*innen von RepairCafés zusammen und konnten unsere Erfahrungen austauschen.

Nach einer ersten Kennlernrunde begaben wir uns auf einen Rundgang durch die Räumlichkeiten des hinZundkunZ, Café kaputt und kunZstoffe. Wir hörten und sahen, wie in Leipzig repariert, upcycled und gemeinsam gebastelt wird. Interessant war die Entwicklung in der Vergangenheit und die aktuellen Herausforderungen.

Nach dem leckeren Mittagessen stimmten wir uns über die Themen ab, die wir detailliert besprechen wollten. Bei wunderschönem Wetter saßen wir im Innenhof in lockerer Runde und tauschten unsere Erfahrungen zu den Themen aus. Wir gaben uns untereinander Tipps uns teilten unsere Erlebnisse. Es war sehr schön, dass Ina von der anstiftung am Flipchart unsere Gedanken und Ideen ordnete und wir sie so viel besser weiterentwickeln konnten. Ich war erstaunt, wie unterschiedlich zum Teil die RepairCafés geführt werden, aber wie ähnlich doch immer wieder die Probleme und Fragestellungen ausfielen.

So war der Nachmittag schnell vorbei. Wir machten uns danach noch auf einen Rundgang, um 3 andere Leipziger Projekte kennen zu lernen (adi, Gartenprojekt, PizzaLab) und zu erfahren, wie deren Projekte funktionieren. Im PizzaLab konnten wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen von dem serh schönen, aber auch anstrengenden Tag erholen und den Abend ausklingen lassen.

Wir danken den Organisator*innen der „anstiftung“ und des „Café kaputt“ für diese schöne Veranstaltung. Wir haben viele Eindrücke, einige Ideen und sehr viel Motivation mit nach Hause genommen. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder.

2017/08/22 22:42 · 0 Kommentare

Zum heutigen RC im Rosenwerk waren Besucher schon vor der offiziellen Zeit da und mussten warten, bis wir unsere Vorbereitungen abgeschlossen hatten.

Dann ging es aber auch gleich los. Ein Drucker von Brother kleckste und zog Streifen beim Drucken. Wir haben im Internet diesbezüglich gesucht und sind fündig geworden. Über das Servicemenü konnten wir die Reinigung und danach auch die Ansaugung der Tinte aktivieren. Das Druckbild wurde deutlich besser. Wir gaben dem Besitzer noch den Tipp, die Patronen in Zukunft rechtzeitig zu wechseln, um einen Abriss der Tinte zu vermeiden.

Der Besucher mit dem Ultraschall-Zerstäuber vom letzten Mal im Bundschuhtreff hatte die fehlenden Teile besorgt, sodass wir jetzt die restlichen defekten Elkos auswechseln konnten. Danach funktionierte der Zerstäuber auch wieder. Mit der hier im Rosenwerk vorhandenen Messtechnik konnten wir dann auch die 1,7 MHz mit dem Oszilloskop nachweisen.

Ein Mitstreiter hatte einen Rasierer mit und hat ihn von Batterie auf Netzteil (USB-Stromversorgung) umgebaut.

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2017/08/21 20:29 · 0 Kommentare

Gleich zu Beginn kamen die ersten Gäste und wir hatten wieder gut zu tun.

Ein Handstaubsauger machte „keinen Mucks“ mehr, der Besitzer hatte ihn nach einiger Liegezeit versucht wieder in Betrieb zu nehmen und aufgeladen. Wir öffneten das Gerät und kontrollierten die Akkus. Diese hatten keine Spannung mehr, sodass wir vermuteten, sie seien kaputt. Ein manuelles Aufladen mit einem Netzteil (nur zu Testzwecken!) zeigte aber, dass die Zellen doch wieder Ladung aufnahmen. bei weiteren Untersuchungen stellte es sich heraus, dass die Ladeelektronik defekt war. Da war leider nichts zu machen.

Ein Elektrotacker hatte vor seinem Totalausfall ein eigenartiges Eigenleben entwickelt, er schoss statt einer Klammer immer mehrere, wie bei einer Maschinenpistole. Nun aber funktionierte er gar nicht mehr. Nach dem Öffnen des Geräts untersuchten wir den Stecker und die Zuleitung, aber da war alles OK. Als wir das Gerät weiter zerlegten, entdeckten wir einen weggebrannten Leiterzug auf der Steuerplatine. Offenbar hatte sich durch die ständigen Erschütterungen die Lötstelle an dem Klemmblock für die Netzspannung gelöst und der Wackelkontakt hat zur Elektroerosion der Leiterbahn geführt. Wir stellten die Verbindung durch eine Drahtschlaufe und viel Lötzinn wieder her. Das Zusammenbauen war etwas schwierig, weil mehrere Details und Schalterstellungen zu beachten waren. Nach dem 2. Versuch stimmte dann alles. Nun hämmert das Teil die Klammern wieder wie früher ins Material.

Ein kleiner Party-Kühlschrank (25l) wollte das ihm anvertraute Kühlgut nicht mehr frisch halten. Wir zerlegten das Gerät und suchten, von der Stromzuführung beginnend, nach dem Fehler. Wir fanden eine kalte Lötstelle auf der Steuerplatine. Nachdem die neu verlötet worden war, zeigte sich der Kleine wieder ganz „cool“.

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2017/08/16 17:53 · 0 Kommentare

Beim diesjährigen Johannstädter Elbefest im Fährgarten Dresden-Johannstadt waren wir mit einem Infostand vertreten. Neben Hilfe bei Reparaturen boten wir hier auch eine Bastelecke an, in der Kinder und Jugendliche verschiedene Elektronik-Bausätze aufbauen konnten. Unter Anleitung durften hier ein kleiner und zwei große Bastler ihre ersten Löt-Erfahrungen beim Zusammenbau eines elektronischen Würfels sowie eines LED-Glücksrades sammeln. Währenddessen erklärten wir ihnen die Funktion und Platzierung der einzelnen Bauelemente und, worauf beim Löten zu achten ist.

Zu Reparieren gab es diesmal auch wieder die verschiedensten Dinge:

Bei einer Kompaktanlage war dem Besitzer durch unglückliche Umstände eine CD in das Geräteinnere gefallen. Er hatte daraufhin das Gehäuse geöffnet und für besseren Zugang ein Flachbandkabel abgezogen, das er nun nicht wieder eingesteckt bekam. Da ansonsten nichts kaputt war, halfen wir lediglich beim Anschluss des Steckverbinders und bauten mit ihm das Gerät wieder zusammen.

Ein weiterer Gast erhoffte sich Hilfe im Falle des defekten Ladegerätes seiner elektrischen Zahnbürste. Er hatte dieses zuvor mit einer anderen Zahnbürste ausprobiert und konnte so den Fehler bereits auf die Ladestation eingrenzen. Da deren Elektronik jedoch komplett vergossen war, mussten wir hier leider passen. Derartige Geräte sind irreparabel und können dann nur noch fachgerecht bei entsprechenden Sammelstellen entsorgt oder beim Händler zurückgegeben werden. Als Kleingerät ließe es sich eventuell auch per Elektroschrott-Retoure kostenlos an einen Recycler schicken.

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2017/08/06 21:24 · 0 Kommentare