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Heute betreuten wir einen RepairCafé-Stand beim „Tag der offenen Deponie“ des ZAOE in Nossen, das Umweltzentrum Freital war auch mit einem Stand dabei.

Wir hatten Flyer mitgebracht und kamen, neben den Reparaturen, mit einigen Besucher*innen ins Gespräch über das „Wie“ und „Warum“ wir das tun.

Zuerst widmeten wir uns einem Flachbildfernseher „Medion“, der sich immer nach einer Weile von selbst ausschaltet. Die vermuteten defekten Elkos waren nicht das Problem, alle hatten noch gute ESR-Werte. Auch eine weitere Sichtprüfung aller Komponenten brachte keine Erkenntnis. Ohne Schaltungsunterlagen konnten wir leider nicht weiter helfen.

Ein Staubsauger machte kurze Zeit nach dem Einschalten komische Geräusche, als ob er nicht mehr „rund“ lief oder irgendwo anschlug. Nach dem Zerlegen konnten wir einen Lagerschaden am Motor feststellen. Leider war das Lager so ungünstig eingebaut, dass ein Wechseln unmöglich schien.

Ein Computer wurde gebracht, weil er nicht mehr hoch fuhr. Als erstes bemerkten wir eine leere BIOS-Batterie. Dadurch vergaß er immer wieder die Einstellungen der BOOT-Festplatte. Nachdem die Batterie gewechselt war, wollte die Festplatte gar nicht mehr anlaufen. Sie war kaputt. Wenn der Besitzer die Platte austauscht und das Betriebssystem wieder neu installiert, kann er wieder mit dem Gerät arbeiten.

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2018/06/03 22:51 · 0 Kommentare

Trotz des sehr warmen und sonnigen Wetters hatten wir auch beim heutigen RepairCafé-Termin in Gruna wieder gut zu tun.

Unsere erste Besucherin kam mit den Inlineskates ihrer Tochter. An diesen waren die Rollenlager sehr schwergängig, weshalb wir diese gemeinsam auseinanderbauten, reinigten und neu ölten. Anschließend liefen sie zwar deutlich leichter, die schlechtere Laufruhe zeigte allerdings, dass die Lager vielleicht doch einer kompletten Erneuerung bedürfen.

An einem „WK35“ Wasserkocher, der sich nicht mehr für seinen Inhalt erwärmen konnte, stellten wir einen kaputten Thermoschalter fest. Da für dieses spezielle Teil kein passender Ersatz zu bekommen ist, bedeutet das leider das Aus für den gesamten Kocher.

Ein anderer Gast brachte einen Hanseatic „CDD-10144“ Akku-Bohrschrauber, dessen zugehöriges Akkuladegerät ohne Funktion blieb und den Akku nicht auflud. Kein Wunder eigentlich, da der Transformator im Steckernetzteil primärseitig keinen Widerstand aufwies, also offensichtlich eine Wicklung durchgebrannt war oder die Thermosicherung ausgelöst hatte. Ein neues Netzteil wäre sicher kein Problem gewesen, allerdings schien der Auslöser des Defektes eine Überlast durch den angesteckten Akku. Im Betrieb mit externem Netzteil jedenfalls zog das Gerät sehr viel Strom. Der Besitzer entschied sich daher dann lieber für die Entsorgung.

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2018/05/27 12:08 · 0 Kommentare

Der erste Gast präsentierte uns eine defekte nostalgische Tischlampe (cooles Teil mit zusätzlich von innen beleuchtetem Standfuß aus Glas). Es gab aber leider einige Merkmale die unter den heutigen Sicherheits-Bedingungen einen Weiterbetrieb mit 230 Volt nicht mehr zulassen. Wir haben der Dame empfohlen die ganze Lampe auf 12 V LED umzustellen. Sie hat sich alles genau notiert und will die benötigten Teile besorgen und sich dann wieder an uns wenden. Schade nur, dass sie ihre Notizen bei uns liegen gelassen hat.

Ein „Fritz-Fon“ wollte nicht mehr anzeigen was es so alles zu bieten hat. Alle winzigen Löt-Stellen zum Display wurden nachgelötet. Flachbandkabel, BGA's usw. Alles umsonst, leider konnten wir nicht helfen.

Ein Bluetooth-Lautsprecher (Speaker auf neudeutsch) hatte sich, wohl mit äußerer Gewalt von seiner Micro-USB-Buchse getrennt. Wir prüften wie groß der Schaden auf der verbliebenen Leiterplatte ist und werden das nächste Mal versuchen mit der neuen Buchse und uhrmachermäßigem Mikro-Geschick die Verbindungen wieder herzustellen.

Der Siemens-Kaffee-Vollautomat wurde immer gut gepflegt und war trotz genügend Bohnen der Meinung man sollte doch noch mehr Bohnen nachfüllen. (Vielfraß) Nach dem wir den für die Hausfrau versteckten Pulverkaffeeeinfüllkanal gefunden und gereinigt hatten, hatte die Maschine nun eine schmutzige Brüheinheit. (Wir hatten aber sauberer Hände). Jedenfalls nun mit genügend Bohnen, präsentierte uns das Ding nun folgende Meldung „Brüheinheit reinigen“. Dies nahmen wir zum Anlass diese nun doch noch mal einer gründlichen Reinigung mit anschließender Schmierung beim Gast zu Hause zu unterziehen. Der Gast wird nach der Reinigung berichten ob sich nun die Maschine sauber fühlt. Wenn nicht, müssen wir noch mal tiefer graben.

Geschätzte Müllgewichtseinsparung 20 Kg.

- René

2018/05/22 22:21 · 0 Kommentare

Wie auch schon einen Monat zuvor verlief das heutige RepairCafé eher ruhig.

Eine Besucherin benötigte unsere volle Aufmerksamkeit - mit vielen Fragen zur Bedienung ihrer Handys und zu weiteren technischen Details. Neben der Beantwortung ihrer Fragen hatte Sie auch drei Geräte dabei, die ein kleineres oder größeres Problem aufwiesen.

Ein kleines AIWA Taschenradio aus den frühen 80ern knackste im Betrieb. Das Potentiometer des Lautstärkereglers war verdreckt. Es wurde gereinigt und mit Kontaktpflegemittel behandelt.

Häufige Gäste im RepairCafé sind Wasserkocher - so auch heute! Ein äußerst interessantes Exemplar bekamen wir diesmal zu sehen. Dieser recht alte Kocher hatte - außer der einmalig auslösenden Thermosicherung - keinerlei Abschaltautomatik und lief die ganze Zeit durch. Wir baten die Benutzerin, das Gerät zu ihrer eigenen Sicherheit zu entsorgen.

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2018/05/17 00:00 · 0 Kommentare

Nur ein Tag verging und schon waren wir wieder in Freital. Zum heutigen Männertag haben wir uns im Garten eines Mitstreiters getroffen.

Das Wetter war entgegen einigen Meldungen und manchen Gegenden im Westen des Landes sehr schön. Bis auf einen kurzen Schauer am Nachmittag hatten wir super schönes Sommerwetter. Wir genossen den Tag und konnten so auch mal in Ruhe über alles Mögliche quatschen, was bei den (meist arbeitsreichen) RepairCafé-Veranstaltungen oft zu kurz kommt.

Die Kehlen wurden gut geölt und der Grill blieb nicht kalt. Ein wunderschöner Nachmittag und Abend.

2018/05/13 21:42 · 0 Kommentare

Bei einer „TKA 6644“ Kaffeemaschine von Bosch ließ sich der Einschalter nicht mehr bedienen - er war im Gehäuse verschwunden. Wir zerlegten das Gerät und erkannten den Fehler: der Schalter war so billig konstruiert, dass die Abdeckkappe der Schalterwippe den Schalter im Gehäuse halten sollte. Er hatte keine weitere Befestigung. An der Kappe war eine kleine Plastiknase abgebrochen und so hielt der ganze Schalter nicht mehr. Wir setzten den Schalter wieder an seine Position und klebten die Abdeckkappe fest. Nun lässt sich die Maschine wieder ein- und ausschalten.

Ein Philips „FW 46/22“ HiFi-Turm wollte keine Kassetten mehr abspielen. Nach einem aufwändigen Auseinanderbauen zeigte sich der übliche Fehler, dass die Gummiriemen nach einigen Jahren an Spannung verloren und eine andere Konsistenz angenommen hatten. Leider passte keiner unserer vorrätigen Riemen, sodass die Besitzerin bis zum nächsten Mal Neue besorgen muss. Dann können wir daran weiterarbeiten.

Die Stäbe eines Krups „3 Mix 7000“ Handrührgerätes brauchten häufig eine Anschubhilfe und blieben bei schwerem Rührgut stehen, obwohl der Motor sich weiter drehte. Nachdem wir im Internet recherchiert hatten, wo sich die Gehäuseschrauben versteckten, öffneten wir das Gerät. An den Plastikzahnrädern des Getriebes konnten wir eine Stellung erkennen, an der die Antriebsschnecke die Zähne „weggefressen“ hatte. Dieser „Totpunkt“ sorgte für die Stockungen. Hier helfen nur neue Zahnräder. Im Internet war lediglich eine komplette Antriebseinheit mit Motor zu finden. Die Besitzerin will noch einmal in Ruhe nach Ersatzteilen suchen und wiederkommen.

Ein Fahrrad wurde zu uns geschoben, weil es wegen eines platten Hinterrades nicht mehr fahrbar war. Wir bauten das Hinterrad aus, was wegen der Schnellspanner sehr einfach ging. Der Mantel ließ sich auch leicht von der Felge lösen. Nun konnten wir eine poröse Stelle am Ventilansatz des Schlauches feststellen. Zum Glück hatte der Besitzer gleich einen neuen Schlauch mitgebracht, der im Handumdrehen eingebaut war. Anschließend noch das Rad montiert und Luft aufgepumpt, und der Besitzer konnte sich wieder sportlich fortbewegen.

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2018/05/13 21:35 · 0 Kommentare
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  • Zuletzt geändert: 2016/02/19 21:27
  • von erik