Wir suchen weitere Unterstützer*innen, die sich eine regelmäßige Mitarbeit bei unseren Terminen vorstellen können. Bitte kommt vorbei und sprecht uns an!
☛ Die Termine für die nächsten RepairCafés findet ihr hier.

Das Sturmtief „Friederike“ war an diesem Abend gewissermaßen unser einziger Gast, denn wegen des starken Orkanwetters blieb das EMMERS geschlossen.

Das für heute angekündigte RepairCafé musste daher leider ausfallen, denn das EMMERS hatte heute nur einen Notbetrieb eingerichtet und schon 14 Uhr seine Türen geschlossen. Wir bitten alle Gäste, die es dennoch versucht haben, um Entschuldigung.

Da wir aber nun mal da waren und es nichts zu reparieren gab, wollten wir wenigstens den „Café“-Teil der Veranstaltung nicht ausfallen lassen. In einem nahe gelegenen Bäckereiverkauf gab es leckeres Backwerk und Kaffee, nebst bequemen Sitzgelegenheiten.

2018/01/20 16:38 · 0 Kommentare

Das erste RepairCafé im neuen Jahr in Freital startete wieder pünktlich 16 Uhr mit bereits wartenden Gästen.

Ein Wasserkocher von „Silvercrest“ erhitzt das Wasser nicht mehr. Nach Kontrolle von Stecker, Kabel und Kontakten nahmen wir das Heizelement unter die Lupe und das war durchgebrannt. Leider gibt es dafür kein Ersatzteil, sodass wir dieses Gerät nicht reparieren konnten.

Bei einem anderen Wasserkocher ließ sich der Deckel nicht mehr öffnen. Nach dem Zerlegen der Deckelmechanik stellten wir fest, dass einige Plastikteile abgebrochen waren. Leider ließen sie sich nicht kleben und ein Ersatzteil ist auch nicht zu beschaffen. Damit ist der Kocher leider Schrott.

Eine Lichterkette leuchtete nur manchmal. Der Stecker und die Kabel waren in Ordnung, aber bei der Untersuchung der kleinen Birnchen sahen wir, dass die Kontakte korrodiert waren. Wir reinigten die Kontakte und so erstrahlte die Lichterkette wieder stabil in altem Glanz.

Bei einer weiteren Lichterkette mit dem gleichen Problem zeigte es sich, dass sie am Netzteilstecker einen Kabelbruch hatte. Wir schlossen das Kabel neu an und modellierten sogar mit Heißkleber eine Knickschutztülle nach. Auch diese Lichterkette leuchtet nun wieder schön.

Der „Epson“-Tintenstrahldrucker vom letztem Mal wurde wieder gebracht und nun konnten wir die zwischenzeitlich besorgte Tintenpatrone einsetzen. Nach ein paar Reinigungsgängen, druckte er wieder sehr gut.

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2018/01/17 21:36 · 0 Kommentare

Das erste RepairCafé im neuen Jahr begann mit für die Dürerstraße gewohnt reger Beteiligung.

Schon vor dem offiziellen Beginn erschien ein Gast und erbat Hilfe beim Zerlegen seiner Kaffeemaschine. Bei dieser hat der Hersteller versenkte Sicherheitsschrauben verwendet, um ein Öffnen zu erschweren. Jene Schrauben mit ovalem Kopf, welche mitunter auch als Avsafe-Schrauben bekannt sind, machen ein spezielles Werkzeug notwendig, welches normalerweise nicht in jeder Werkzeugkiste vorhanden ist - so leider auch nicht in unserer, weshalb wir hier wohl oder übel passen mussten. Wir gaben ihm jedoch den Tipp, es einmal mit Rundprofil geeigneten Querschnittes zu versuchen. Durch leichtes Flachklopfen eines Endes lässt sich mit ein wenig Geschick ein provisorischer Steckschlüssel herstellen, mit dessen Hilfe sich derartige Schraubenkopfantriebe bewegen lassen. Der Gast will dies nun bei Gelegenheit ausprobieren.

Unser nächster Besucher hatte eine höherwertige Logitech Gaming-Tastatur mitgebracht, die vor einiger Zeit Opfer eines „Kaffee-Malheurs“ wurde und infolge dessen die Funktion der unteren Tastenzeile eingebüßt hat. Nach einer groben Reinigung war bereits ein erster Reparaturversuch durch Nachlöten einiger Lötstellen unternommen worden, was jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachte. Wir untersuchten zusammen die Leiterplatte und fanden schließlich einen Leiterzug, der im betreffenden Bereich Unterbrechungen aufwies und an jenen Stellen mit aufgelötetem Draht ausgebessert wurde. Ein kurzer Test am mitgebrachten Notebook bescheinigte, dass nun wieder alle Tasten funktionierten. Im Anschluss wurden noch einige verunreinigte Taster ausgelötet, zerlegt und vorsichtig gereinigt. Hierbei offenbarte sich allerdings auch starke Korrosion an den Anschlussbeinchen einiger LEDs der Tastenhinterleuchtung. Der Besitzer will sich nun um passende Ersatz-LEDs bemühen und diese dann selbst austauschen.

Eine Freisprechgarnitur brachte auf ihrem linken Hörer keinen Ton mehr heraus, weshalb ein Kabelbruch oder eine kalte Lötstelle als Ursache im Verdacht standen. Mithilfe eines Durchgangsprüfers stellten wir zwei Unterbrechungen zwischen dem Anschlussstecker und Lautstärkeregler sowie zwischen diesem und dem Kopfhörer fest. Da ein Ersatzkabel erst hätte beschafft werden müssen, rüsteten wir das Headset auf Wunsch des Besitzers kurzerhand auf Mono um, indem der betroffene Lautsprecher mit dem funktionierenden rechten zusammengeschlossen wurde.

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2018/01/13 11:33 · 1 Kommentar

An unserem letzten Termin in diesem Jahr wurde das RepairCafé auch wieder gut besucht.

Mit einem Telefon-Mobilteil von Panasonic ließen sich keine Gespräche annehmen. Die grüne Taste gab einfach keinen Kontakt. Nach der Reinigung der Kontakte funktioniert es wieder.

Bei einer Philips Bassbox wurde die Musik immer mit einem Brummen begleitet. Die Ursache war ein defekter Elko im Netzteil. Nach dem Tausch war auch sie wieder in Ordnung.

Eine HiFi-Anlage von Grundig hat uns länger beschäftigt. Der NF-Verstärker war in Ordnung, allerdings funktionierte der Eingangs-Quellenumschalter nicht. Bei der Fehlersuche fanden wir heraus, dass in der Stromversorgung eine Spannung fehlte. Eine lokalisierte defekte Z-Diode besorgte der Besitzer schnell bei Conrad. Leider funktionierte das Gerät damit noch nicht. Für eine weitere Fehlersuche benötigen wir nun aber einen Schaltplan, den der Besitzer besorgen will.

Der Besucher mit dem defekten Wake-up-Light von Philips vom letzten RC im Rosenwerk war mit den Ersatzteilen wieder da. Nach dem Tausch konnten wir nun aber auch nur noch den Defekt der 5V-Schiene und der LEDs feststellen. Da können wir nun nichts mehr tun.

Ein „Rowenta Kaffeeautomat filtertherm“ ließ sich nicht mehr einschalten. Nach der Demontage fanden wir schnell den Fehler. Die Betätigung des Bimetall-Einschalters erfolgte durch eine Stange, die auf ein Federblech an diesem Schalter drückt. Allerdings hatte dies etwas nachgelassen. Nach dem Nachbiegen funktionierte die Mechanik und damit der Kaffeeautomat auch wieder.

Ein Radio ließ sich nicht aus dem Standby in den Betrieb umschalten. Schuld daran war ein Relais, bei dem die Kontakte verschmutzt waren. Nach der Reinigung funktioniert auch das Gerät wieder.

Wir wünschen allen Gästen und Unterstützer*innen unseres RepairCafés eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

- Michael

2017/12/22 21:58 · 0 Kommentare

In den Tagen vor dem heutigen RepairCafé haben wir etwas Werbung für die Veranstaltung in der Lokalpresse gemacht und das hat seine Wirkung offenbar nicht verfehlt. Schon zu Beginn warteten 5 Besucher*innen darauf, mit uns ihre mitgebrachten Gegenstände zu reparieren.

Wir starteten mit einem „Philips“-Staubsauger, der zu Hause nicht mehr lief. Hier bei uns ging er wieder problemlos, nachdem wir die Saugleistung von „0“ auf einen höheren Wert einstellten. Auch bei einem intensiven Test konnten wir keinen Fehler finden und gehen von einer Fehlbedienung aus.

Bei einer „Privileg“-Nähmaschine fitzte der Faden immer beim Nähen. Trotzdem die Besitzerin uns versicherte, die Nadel erst kürzlich erneuert zu haben, untersuchten wir diese bekannte Fehlerquelle. Tatsächlich stellte sich heraus, dass die Nadel nicht richtig eingebaut und leicht verbogen war. Nachdem wir sie wieder richtig eingesetzt hatten, flutschte sie ohne Probleme durch ihre Führung und sorgte nicht mehr für ein Fadenchaos. Wir empfahlen der Besitzerin, die immer noch leicht verbogene Nadel bald zu wechseln.

Ein „Yamaha“-Keyboard wollte auf den mittleren Tasten keine sanften Töne mehr spielen. Es gab nur noch Laute von sich, wenn der Besitzer stark auf die Tasten hämmerte. Die Anschlagsdynamik war hier defekt. Wir untersuchten das Gerät uns stellten verschmutzte Widerstandsbahnen fest, die wir mit Isopropylalkohol reinigten. Das führte noch nicht ganz zum Erfolg, erst das schleifen der Abnehmerfinger über Papier zeigte, dass hier noch Korrosion zu entfernen war. Danach spielte das Keyboard wieder wie gewünscht und der Besitzer uns einen schönen Tango vor. Leider fehlten die Tänzer … ;-)

Ein „Philips“-BluRay-Player kam der Aufforderung, die eingelegte Scheibe herauszugeben, nur noch selten nach. Wir untersuchten den Player und vermuteten zuerst fehlende Schmierung der Plastik-Gleitbahnen. Die wurden geschmiert, aber die Lade öffnete sich nicht deutlich besser. Als nächstes sahen wir uns den Antriebsriemen an, mit dem der Motor diese bewegt. Und siehe da, der war ausgeleiert und hart geworden. Zum Glück haben wir solche Riemen immer dabei und er konnte sofort ersetzt werden. Danach ging es viel besser, aber immer noch nicht perfekt. So verabreichten wir dem „Auf und Zu“-Taster noch einen Spritzer Kontaktspray. Das Gerät funktioniert wieder wie gewohnt.

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2017/12/17 11:04 · 0 Kommentare

Passend zur Adventszeit begannen wir das heutige RepairCafé gleich mit einem Schwibbogen. Die Besitzerin hatte für diesen eine Packung neuer Lampen gekauft und eingesetzt und war enttäuscht, als nach dem Einschalten nichts leuchtete. Wir kontrollierten die Verkabelung und alle Anschlüsse und stellten dabei fest, dass mit dem Bogen selbst alles in Ordnung war. Das Problem waren vielmehr einige der Glühlampen, die, neu gekauft, offenbar bereits kaputt waren. Nachdem die Übeltäter identifiziert und ausgetauscht waren, erstrahlte das schöne Stück wieder in vollem Glanz.

In der Vorweihnachtszeit wird nicht nur viel geschmückt, sondern auch Einiges gebacken. Und manchmal geht im allgemeinen Trubel doch das ein oder andere schief. So offenbar der Besitzerin eines Handmixers, die uns vom Unglückshergang berichtete: Sie hatte aus Versehen zwei unterschiedliche Rührstäbe eingesetzt, die sich nach dem Einschalten verhakten und den Motor blockierten. Nach einem lauten „Knacks“ ging dann gar nichts mehr.

Wir vermuteten zunächst einen Getriebeschaden, stellten nach dem Zerlegen aber fest, dass sich die Motorwelle keinen Millimeter mehr bewegte. Das Getriebe war intakt, doch offenbar hatten durch die Blockade derart hohe Kräfte auf die Welle gewirkt, dass es sie ein gutes Stück aus dem Motorgehäuse herausgezogen hatte. Die Folge: ein verschobenes Lüfterrad, ein Gleitlager, das sich anstelle des Lüfters sehr eng mit der Welle verband sowie fehlender Kontakt zwischen Kohlebürsten und Kommutator. Was nach einem Totalschaden aussah, ließ sich mithilfe eines Hammers, ein paar Schraubendreher und mit ein wenig Geschick aber dennoch richten. Der Mixer funktionierte letztlich wieder, worüber sich die Besitzerin überglücklich zeigte und uns beim nächsten Mal mit einem Kuchen danken will.

Eine weitere Besucherin kam mit ihrem alten Thinkpad vorbei und war genervt von dessen müdem Tun. Wir gaben ihr Tipps, wie sie dem langsamen Notebook wieder auf die Sprünge helfen kann, nahmen einige Konfigurationen im Browser vor und empfahlen für die Zukunft ein aktuelleres Betriebssystem.

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2017/12/16 23:28 · 0 Kommentare

Bye-Bye Bundschuhtreff hieß es für uns diesmal, denn heute war das letzte RepairCafé am Standort in der Bundschuhstraße in Dresden-Johannstadt. Mit sechs Aktiven und vier Gästen konnten wir es zum Abschluss noch einmal entspannt angehen, auch wenn es leider erst mit etwas Verspätung begann. Nachdem wir fix ausgepackt und unsere Ausrüstung aufgebaut hatten, kümmerten wir uns sogleich tatkräftig um die geduldig wartenden Gäste.

Den Anfang machte ein Staubsauger. Der war zwar elektrisch vollkommen in Ordnung, aber dessen Kabelaufroller wollte nur etwa die Hälfte des Netzkabels hergeben. Deshalb musste er von seinem Besitzer gezwungenermaßen 'an kurzer Leine geführt' werden. Wir öffneten das Gerät und stellten eine Verklemmung durch eine unglücklich liegende Kabelschlaufe fest. Die entstand wohl durch zu rasches Aufwickeln auf die Trommel. Das Problem konnte schnell gelöst und das Kabel danach wieder ordentlich aufgerollt werden. Der Sauger ist nun wieder mit dem gewohnten Aktionsradius nutzbar.

Um „Erleuchtung“ bat die Besitzerin einer Stehlampe, da diese sie partout im Dunkeln ließ. Wir vermuteten zunächst einen Defekt des darin fest verbauten LED-Leuchtmittels. Mit Hilfe einer zweiten Spannungsquelle konnten wir uns jedoch von dessen Funktion überzeugen. Somit stand fest, dass vielmehr das zugehörige externe Netzteil der Lampe den Geist aufgegeben hatte. Weil rein optisch nichts Auffälliges festzustellen war, prüften wir verschiedene Bauteile und tauschten ein paar Elektrolytkondensatoren mit verdächtig hohem ESR-Wert aus. Letztlich mussten wir aber erfolglos aufgeben, weil sich die genaue Funktion zweier Spezialschaltkreise ohne Datenblatt oder Schaltplan nicht in Erfahrung bringen ließ. Die Besitzerin will nun ein geeignetes Ersatznetzteil besorgen, das wir ihr beim nächsten Mal anschließen können.

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2017/12/03 11:15 · 0 Kommentare