Häufige Fragen

Nein, jeder - ob helfend oder hilfsbedürftig - kann einfach zum Termin kommen, aber es wäre besser, wenn du ein paar Tage vorher eine E-Mail an die Adresse im Impressum schicken würdest und uns mitteilst, wobei du Hilfe brauchst. Das erhöht die Chancen, dass zum Termin jemand da ist, der sich damit auskennt. Du kannst vielleicht auch noch nötige Ersatzteile oder Reparaturanleitungen/-tipps aus dem Internet vorher besorgen.

Falls du bei Reparaturen helfen möchtest, brauchst du kein eigenes Werkzeug mitbringen, wir haben (fast ;-) ) alles da. Bringst du doch etwas mit, dann auf eigene Gefahr bei Defekt oder Verlust.

Super. Das hat sich rumgesprochen. Es könnte auch immer Kuchen geben. Nur muss ihn jemand vorher backen. Willst du nicht mal einen mitbringen? Bitte sag' uns vorher Bescheid, damit wir am Ende nicht zu viel haben.

Nein. Wir als RepairCafé reparieren nichts. Wir öffnen mehrmals im Monat einen Raum und laden Menschen ein, zum Reparieren zu kommen. Was repariert werden kann und repariert wird, hängt von den Leuten ab, die kommen. Meistens klappt es ganz gut - und die Fähigkeiten ergänzen sich.

Ok, von der RepairCafé-Gruppe ist auch häufig jemand dabei, der sich mit den einen oder anderen Dingen ein bisschen auskennt.

Am besten ist es übrigens, schon gut informiert zu kommen. Oft finden sich im Internet Hinweise auf mögliche Defekte. Wenn du weißt, was genau kaputt ist, dir aber nicht zutraust, es selbst zu reparieren, bist du auf jeden Fall richtig. Oft lohnt es sich dann ggf. ein Ersatzteil schon mitzubringen.

Unsere Unkosten bestehen aus evtl. Raummiete, Kaffee, Kuchen, ein bisschen Werkzeug und Verbrauchsmaterial. Alles ist selbstorganisiert und nicht-kommerziell. Um die Unkosten zu decken stellen wir eine Spendendose auf.

Mit Tintenstrahl-Druckern kommen viele Leute. Die Erfolgsquote war bei den bisherigen Reparaturversuchen nicht sehr hoch. In manchen Fällen ist der Druckkopf kaputt. Das ist zwar grundsätzlich leicht zu reparieren - nur kostet das Ersatzteil meistens mehr als der Drucker. Aber, auch hier gilt: Wenn es dir nichts ausmacht, im Falle des Scheiterns einfach nur zum Kaffee trinken gekommen zu sein, dann komm vorbei!

Grundsätzlich finden wir natürlich alles reparierenswert. Als wir uns das Projekt überlegt hatten, haben wir allerdings ein paar Dinge bewusst ausgeklammert.

Das waren unter anderem Haushaltsgroßgeräte. Vor allem, weil es uns wenig praktikabel schien, so große Teile durch die Gegend zu schaffen - und auch, weil wir ja vor allem eine Plattform bieten wollen für alle die Dinge, die im Alltag kaum repariert - und demnach häufig weggeworfen werden - weil es dafür keine vorhandene Infrastruktur an Werkstätten, Reparaturdiensten etc. gibt, bzw. weil es sich auf einer streng ökonomischen Ebene eben nicht lohnt, einen Toaster zu reparieren.

Wir wollen einerseits Kundendiensten keine Konkurrenz machen - und andererseits lebt das Projekt davon, dass sich Menschen treffen, die sich gegenseitig helfen. Das heißt: die einen kommen und haben was zum Reparieren dabei, die anderen kommen um zu basteln. Und alle können sich unterhalten. Bei einer Waschmaschine ist das Risiko, das Ding mitzubringen - und dann ist keiner da, der sich damit auskennt, aus unserer Sicht eigentlich zu groß. Da wir eben keine Werkstatt sind, wo dann immer eine Fachfrau oder ein Fachmann da ist, möchten wir abraten damit vorbei zu kommen - und raten dir, dich da an einen Kundendienst zu wenden - meistens lohnt sich das ja auch. Wenn du dir zutraust, z.B. die Pumpe auszubauen und mitzubringen, sind aber die Chancen groß, dass auch jemand bei der Diagnose etc. hilft.

Fahrräder hatten wir bei der Projektkonzeption grundsätzlich ausgeklammert. Gerade in diesem Bereich gibt es in Dresden ja genügend Selbsthilfewerkstätten. Wir wollten uns bewusst auf Dinge konzentrieren, für die es eigentlich keine sinnvollen Reparaturmöglichkeiten gibt (entweder, weil es sich ökonomisch nicht lohnt oder weil es viel zu speziell ist) und die sonst vielleicht auf dem Müll landen würden. In der Regel wirft ja niemand ein Fahrrad weg, nur weil die Bremsen nicht funktionieren.

Aber es spricht nichts dagegen, es trotzdem zu probieren. Vielleicht ist jemand da, der Lust hat, beim Fahrrad reparieren zu helfen.

Unser RepairCafé versteht sich als Selbsthilfewerkstatt - vor allem für den Stadtteil. Wir bekommen zwar immer wieder überregionale Anfragen, können da aber eigentlich nur absagen, weil wir anders als eine Reparaturwerkstatt ja keine Erfolgsgarantie abgeben können und wir daher nicht raten, lange Wege in Kauf zu nehmen.

Wir hoffen, dass sich die Idee verbreitet - und es demnächst auch in deiner Nähe ein RepairCafé gibt.

Klar, alle sollen kommen. Es soll ja ein Miteinander sein. Es gibt nicht „Die Reparierer“ und die anderen, sondern alle können sich gegenseitig helfen.

Ja, prima. Wir sind eine selbstorganisierte Gruppe - ohne Vorstand, Chefs und Verein. Leute, die ein bisschen bei der Organisation helfen, sind immer willkommen. Komm einfach beim nächsten Termin vorbei.