Selbstverständnis

Die Schuhe sind nach 2 Monaten kaputt. Die Reparatur der Spülmaschine ist teurer als eine neue. Der neue Drucker hat ein Verfallsdatum eingebaut.

Es ist die schöne Warenwelt, die uns täglich das Glück verspricht - wenn wir nur immer neue Dinge kaufen. Voraussetzung dafür: Wir stecken in der Lohnarbeitsmühle - und haben nur wenig Zeit für anderes.

Allen ist klar: Mit dem aktuellen Ressourcenverbrauch wird eine gute Lebensqualität für alle Menschen in Zukunft unmöglich sein. Der kapitalistische Produktions- und Konsumptionsprozess stößt längst an seine Grenzen - an menschliche und ökologische.

Wir sagen: aufhören! Jetzt und sofort. Gut, ganz so einfach ist es natürlich nicht. Aber wir können kleine Inseln schaffen, in denen die paradoxe Logik „arbeiten - kaufen - wegwerfen“ wenigstens zu einem kleinen Teil unterbrochen ist und eine andere ausprobiert werden kann.

Im Juli 2012 startete der Versuch, in Dresden ein RepairCafé zu initiieren. Dort kommen Menschen zusammen, die Dinge reparieren können - und Menschen, die Dinge haben, die sie repariert haben möchten, das aber nicht (alleine) können. Sozusagen ein Umsonstladen für's Reparieren.

Das RepairCafé findet regelmäßig mehrmals im Monat an verschiedenen Orten statt. Kommt vorbei, wenn ihr etwas zum Reparieren habt - oder eure Fähigkeiten zur Verfügung stellen möchtet. Wer Lust hat, auch organisatorisch mit zu machen, ist ebenfalls herzlich eingeladen.

Material Öffentlichkeitsarbeit

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2014/11/22 22:18 Geplante Obsoleszenz Geplante Obsoleszenz - oder bekannter englisch „Planned obsolescence“ - alle kennend das Phänomen. Ein Alltagsgegenstand, ein Gerät geht k… 1 Kommentar