Am 20.03.19 von 17 – 20 Uhr findet das erste das RepairCafé in Dresden-Gorbitz statt und wiederholt sich dann jeden 3. Mittwoch im Monat!

Auch zu unserem dritten RepairCafé im Stolpener „GogelmoschHaus“ war das Interesse wieder groß. 20 Minuten vor Beginn tummelten sich schon Besucher vor dem Eingang und in der Küche – die einen mit defekten Geräten und die anderen mit Werkzeug.

Kaffee und Kuchen stand schon auf der Theke, so dass wir nach dem Aufbau erstmal ein „Tässchen Heeßen“ trinken konnten.

Los ging es gleich mit einem Videorekorder von Fisher (FVHP1440HV), der längere Zeit nicht in Betrieb war. Der Besitzer hat ihn zwar vor ein paar Tagen noch mal eingeschaltet bekommen, aber seit dem reagierte er gar nicht mehr und blieb dunkel. Ein Stolpener Reparaturhelfer war da top ausgerüstet und machte sich gleich ans Werk. Systematisch ging er in der Spannungsversorgung mit Messgerät und Oszilloskop auf die Fehlersuche. Nach der Beseitigung einer kalten Lötstelle ging der Rekorder zumindest schon mal wieder an. Aber an eine Kontinuität war da noch nicht zu denken. Mal wollte er und dann mal wieder nicht. Mit unserem ESR-Messgerät fanden wir dann einen Elko mit verdächtig hohem ESR-Wert, den wir dann auswechselten. Nun folgte er dem Einschalter und startete immer. Leider war es aber nach dem Zusammenbau damit vorbei. Da die Zeit für eine weitere Fehlersuche nicht mehr reichte, empfahlen wir dem Besucher, das nächste Mal wieder zu kommen, am besten mit Schaltplan.

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2019/02/19 22:20 · 0 Kommentare

Heute waren wir wieder in Freital zu Gast und warteten erst einmal eine Viertel Stunde auf den ersten Besucher. Sollte es heute ein ruhiger Abend werden. Nein! Denn dann ging es Schlag auf Schlag…

Der erste Besucher hatte den ausgebauten Motor eines Rasentrimmers mit, der nicht mehr funktionierte. Er hatte selbst schon nach den Motorkohlen geschaut, weil er vermutet hatte, sie wären verschlissen. Das war nicht der Fall. Wir maßen die Wicklungen durch und konnten einen Kurzschluss in beiden Statorwicklungen feststellen. Außerdem waren Schmorspuren zu sehen. Durch Überlastung kam es zur Überhitzung und dann zum thermischen Schaden an der Isolation der Windungen. Leider war hier nichts zu machen.

Ein Ultraschallreiniger erzeugte nicht mehr dauerhaft die nützlichen Vibrationen. Nach dem Einschalten ging er kurz an, versagte dann aber seinen Dienst. Wir zerlegten das Gerät und suchten nach der Fehlerursache, konnten aber leider nichts finden.

Bei einer Stereoanlage ließ sich kein Radiosender mehr einstellen. Das Drehrad konnte man endlos drehen, aber der Zeiger bewegte sich nicht. Nach dem Öffnen des Geräts offenbarte sich dieses rein mechanische Problem. Der Seilzug war von seiner Führung gerutscht und lose. Wir hingen den Seilzug wieder ein und richteten die Führung, sodass er nicht mehr abrutschen konnte. Nach einer groben Justierung auf die Frequenz eines bekannten Radiosenders, konnte das Gerät wieder zusammengebaut werden.

Bei einem Fotoapparat gab es ebenfalls ein mechanisches Problem. Der Deckel des Batteriefachs hielt nicht mehr richtig, weil das Scharnier weggebrochen war. Leider ist das bei vielen DigiCams eine Schwachstelle, noch dazu, wenn die Batterien bzw. Akkus zum Laden aus dem Gerät genommen werden müssen. Da kann man schon eine Sollbruchstelle vermuten. Leider war das nicht zu reparieren.

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2019/02/17 12:41 · 0 Kommentare

Bericht

folgt

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Bälde

2019/02/11 06:56 · 0 Kommentare

Dank der guten Werbung im Vorfeld gab es heute wieder ordentlich zu tun. Zahlreiche Besucher mit insgesamt 18 Gegenständen konnten wir diesmal verzeichnen, was für die Räumlichkeiten im 'Sofa9' schon eine echte Herausforderung darstellt.

Den Anfang machte ein „Zauberstab Typ M100“ der ESGE GmbH. Der Aufsatz dieses Pürierstabes wurde bereits nach kurzer Betriebszeit heiß, fing an zu quietschen und blockierte schließlich den Motor. Es gelang uns, das Gerät zu zerlegen, gründlich zu reinigen und die beweglichen Teile und Lagerstellen neu zu ölen. Hiernach funktionierte wieder alles, wie es sollte.

Die Dame, deren zwei Kindertelefone wir letzte Woche im EMMERS neu verkabelt hatten, kam diesmal zum Auswechseln der Batterien vorbei, nachdem sie die benötigten 4.5 Volt-Flachbatterien besorgt hatte. Diese waren recht fix eingesetzt und auch die Kontakte wurden noch einmal gründlich mit dem Glasfaserpinsel von der Oxidschicht gereinigt.

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2019/01/28 06:58 · 1 Kommentar

So viel Zuspruch hatten wir im Rosenwerk schon lange nicht mehr. Der Raum war gleich zu Beginn voller Menschen und mit 14 Geräten sollte das auch ein neuer Rekord sein. Zum Glück waren wir heute als RepairCafé alleine im Raum, sodass wir alle verfügbaren Tische nutzen konnten.

Zuerst war die Besucherin vom vorletzten RepairCafé auf der Dürerstraße mit ihrem Laptop dran. Hier hatten wir das letzte Mal das Scharnier vom Klappmechanismus mit Zwei-Komponenten-Kleber versucht zu kleben, was aber dann doch nicht den nötigen Halt brachte. Sie hatte das rausgesuchte Ersatzteil besorgt und hat es mit Hilfe eines neuen Reparaturhelfers gewechselt. Leider hat uns heute die Zeit zu einem Gespräch mit ihm gefehlt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Bei einer Drohne von Parrot war am linken Motor ein Anschluss abgerissen. Nach dem Anlöten des Kabels direkt an der Platine funktionierte der Motor wieder.

Eine Besucherin brachte zwei defekte Kaffeepad-Maschinen vom Typ „KM45“ mit, in der Hoffnung, dass man daraus wieder eine Funktionierende machen kann. Das klappt zwar nicht immer, aber hier hatten wir Glück. Wir fingen mit der neueren Maschine an und konnten nach einer schwierigen Demontage des Gehäuses schnell den Fehler finden - die Heizung des Boilers war defekt. Die Freude war groß, als wir an der anderen Maschine eine Heizung vorfanden, die in Ordnung war. Nach dem Zusammenbau und dem Programm-Probelauf einer „heißen Tasse Wasser“ gab es noch richtigen frischen Kaffee. Als besonderen Dank wurde der Reparaturhelfer mal herzlich gedrückt.

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2019/01/28 06:56 · 0 Kommentare

Wow – das Emmers war heute sehr gut besucht! Unsere helfende Hand wird gut angenommen.

So war unserer erster Patient ein Sony „TA-F445R“ Vollverstärker, bei dem der rechte Kanal nicht verstärkt wurde. Der linke Kanal arbeitete auch nicht ordentlich. Wir haben den Kraftprotz erst einmal untersucht und versuchten, die Schaltpläne zu organisieren.

Kopfhörer sind bei uns nicht selten – aber heute als funkende Variante vertreten. Bei einem Sennheiser Funkkopfhörer (in analoger Technik!) war die linke Seite taub. Bedauerlicherweise konnten wir hier nur den Defekt des Lautsprechers diagnostizieren und leider nicht reparieren – Schade…

Einer Benutzerin war ihr Laptop und ihre externe Festplatte suspekt. Sie hatte keinen Zugriff auf die Daten ihrer externen Festplatte auf anderen Rechnern. Es stellte heraus, das auf dem Datenträger nur eine Verknüpfung erstellt wurde. Wir berieten unsere Klientin und sie war begeistert vom RepairCafé.

Bei einem „Zauberstab“, einem Küchenmixstab der ESGE GmbH, brummte der Motor nur noch, aber drehte sich nicht mehr. Nach einer Reinigung des Innenlebens stellte sich wieder eine gewisse rotatorische Bewegung ein. Reparatur gelungen, Patient lebt und der Welt 300g Elektroschrott erspart.

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2019/01/28 06:52 · 0 Kommentare

Das erste RepairCafé im neuen Jahr in Freital startete sehr ruhig. Wir hatten befürchtet, dass Gäste kommen könnten, die unsere Änderung der Anfangszeit nicht mitbekommen haben, z. B. durch einen alten Flyer. Zum Glück war es nicht so. Nach und nach kamen dann auch Besucher*innen und wir hatte wieder gut zu tun.

Bei zwei elektronischen Grablichtern hatten sich die Zuleitungen vom Batteriefach zur Leiterplatte gelöst. Das war auch sehr "lawehde" konstruiert. Wir löteten die Kabel neu an und sicherten sie mit Punkten von Heißkleber gegen zu viel Bewegung. Der Besitzerin rieten wir noch, die beiden Lichter bei einem Batteriewechsel sehr vorsichtig zu behandeln.

Beim Abbau der Weihnachtsbeleuchtung hatte die Besucherin nicht nur die Befestigungsschnüre, sondern auch das Zuleitungskabel zerschnitten. Zum Glück lag nur Sicherheitskleinspannung von 24 Volt Wechselspannung an. Den „Reparaturversuch“ der Besitzerin, nämlich alle vier Enden zu verdrillen, verkraftete das Steckernetzteil glücklicherweise ohne Schaden. Wir löteten die passenden Enden wieder zusammen und isolierten das mit Schrumpfschlauch.

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2019/01/12 11:44 · 0 Kommentare
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  • Zuletzt geändert: 2019/01/28 20:54
  • von erik