Häufige Fragen

Hier findest du ein gutes Erklärvideo. (Leider nicht von uns.)

Wir sind eine „mobile Selbsthilfewerkstatt für mobile Dinge“, d. h. wir sind an den Orten nur für die (meist regelmäßige) Veranstaltung zu Gast und helfen dir gern kostenlos bei deiner Reparatur des von dir mitgebrachten Gegenstands. Bei Kaffee und Kuchen freuen wir uns auf einen Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Ja, du muss telefonisch einen Termin vereinbaren → hier. Sonst kann es passieren, dass wir „ausgebucht“ sind und du umsonst vorbeigekommen bist. Außerdem können wir uns dann evtl. schon auf die Reparatur vorbereiten und die Chancen steigen, das Problem am selben Tag zu lösen.

Zur Zeit gibt es leider keinen Kaffee und Kuchen wegen COVID-19.

Nein.

Wir als RepairCafé reparieren nichts. Wir öffnen mehrmals im Monat einen Raum und laden Menschen ein, zum Reparieren zu kommen. Was repariert werden kann und repariert wird, hängt von den Leuten ab, die kommen. Meistens klappt es ganz gut - und die Fähigkeiten ergänzen sich.

Ok, von der RepairCafé-Gruppe ist auch häufig jemand dabei, der sich mit den einen oder anderen Dingen ein bisschen auskennt und dir bei deiner Reparatur hilft.

Am besten ist es übrigens, schon gut informiert zu kommen. Oft finden sich im Internet Hinweise auf mögliche Defekte. Wenn du weißt, was genau kaputt ist, dir aber nicht zutraust, es selbst zu reparieren, bist du auf jeden Fall richtig. Oft lohnt es sich dann ggf. ein Ersatzteil schon mitzubringen.

Nichts.

Unsere Unkosten bestehen aus evtl. Raummiete, Kaffee, Kuchen, ein bisschen Werkzeug und Verbrauchsmaterial. Alles ist selbstorganisiert und nicht-kommerziell. Um die Unkosten zu decken stellen wir eine Spendendose auf.

Puhh.

Mit Tintenstrahl-Druckern kommen viele Leute. Die Erfolgsquote war bei den bisherigen Reparaturversuchen nicht sehr hoch. In manchen Fällen ist der Druckkopf kaputt. Das ist zwar grundsätzlich leicht zu reparieren - nur kostet das Ersatzteil meistens mehr als der Drucker. Aber, auch hier gilt: Wenn es dir nichts ausmacht, im Falle des Scheiterns einfach nur zum Kaffee trinken gekommen zu sein, dann komm vorbei!

Nein.

Grundsätzlich finden wir natürlich alles reparierenswert. Als wir uns das Projekt überlegt hatten, haben wir allerdings ein paar Dinge bewusst ausgeklammert.

Das waren unter anderem Haushaltsgroßgeräte, wie Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler etc. Vor allem, weil es uns wenig praktikabel schien, so große Teile durch die Gegend zu schaffen. Weiterhin wollen wir ja vor allem eine Plattform bieten für alle die Dinge, die im Alltag kaum repariert werden. Diese Dinge werden häufig weggeworfen, weil es dafür keine vorhandene Infrastruktur an Werkstätten, Reparaturdiensten etc. gibt, bzw. weil es sich auf einer streng ökonomischen Ebene eben nicht lohnt, einen Toaster zu reparieren.

Wir wollen einerseits Kundendiensten keine Konkurrenz machen und andererseits lebt das Projekt davon, dass sich Menschen treffen, die sich gegenseitig helfen. Das heißt: die einen kommen und haben etwas zum Reparieren dabei, die anderen kommen, um zu basteln. Und alle können sich unterhalten. Bei einer Waschmaschine ist das Risiko, das Ding mitzubringen und dann ist keiner da, der sich damit auskennt, aus unserer Sicht eigentlich zu groß. Da wir eben keine Werkstatt sind, wo dann immer eine Fachfrau oder ein Fachmann da ist, möchten wir abraten damit vorbei zu kommen und raten dir, dich da an einen Kundendienst zu wenden. Meistens lohnt sich das ja auch. Wenn du dir zutraust, z.B. die Pumpe auszubauen und mitzubringen, sind aber die Chancen groß, dass auch jemand bei der Diagnose etc. hilft.

Wenn du deine Waschmaschine selbst reparieren willst, dann schaue hier.

Jein.

Fahrräder hatten wir bei der Projektkonzeption grundsätzlich ausgeklammert. Gerade in diesem Bereich gibt es in Dresden ja genügend Selbsthilfewerkstätten. Wir wollten uns bewusst auf Dinge konzentrieren, für die es eigentlich keine sinnvollen Reparaturmöglichkeiten gibt (entweder, weil es sich ökonomisch nicht lohnt oder weil es viel zu speziell ist) und die sonst vielleicht auf dem Müll landen würden. In der Regel wirft ja niemand ein Fahrrad weg, nur weil die Bremsen nicht funktionieren.

Aber es spricht nichts dagegen, es trotzdem zu probieren. Vielleicht ist jemand da, der Lust hat, beim Fahrrad reparieren zu helfen.

Nein.

Schön, dass du dir Gedanken darüber machst, ungenutzte Dinge nicht einfach wegzuschmeißen, sondern einer Weiterverwendung zuzuführen. Wir sind aber mit Werkzeug gut ausgestattet und können keine Geräte als Ersatzteilspender lagern.

Versuch doch bitte das Gerät oder Werkzeug in deinem Freundes- und Bekanntenkreis weiterzugeben bzw. biete es am „Schwarzen Brett“ im Supermarkt an. Oder nutze Internetplattformen wie nebenan.de, Ebay oder Ebay-Kleinanzeigen, um die Sachen zu verkaufen oder zu verschenken. Auch ein Umsonstladen kann eine gute Wahl sein.

Nein.

Bei den Veranstaltungen ist oft viel los und wir sind in keiner Weise kindgerecht eingerichtet. Die Gäste und Reparaturhelfer arbeiten gemeinsam und konzentriert an den Reparaturen, das ist kein Kinderspielplatz. Wir arbeiten mit Werkzeugen und Hilfsmitteln, inkl. chemischen Stoffen, die für kleine Kinder sehr gefährlich sein können. Um jedes Verletzungsrisiko auszuschließen, bitten wir dich, keine kleinen Kinder mitzubringen. Bitte sorge vor einem Besuch für eine externe Kindbetreuung.
Größere Kinder oder Jugendliche, die die Reparatur in einem Sicherheitsabstand verfolgen wollen, sind herzlich willkommen. Die Aufsichtspflicht und Verantwortung verbleibt aber bei den begleitenden Erwachsenen und geht nicht auf unsere Reparaturhelfer über.

Nein.

Unser RepairCafé versteht sich als Selbsthilfewerkstatt - vor allem für den Stadtteil. Wir bekommen zwar immer wieder überregionale Anfragen, können da aber eigentlich nur absagen, weil wir anders als eine Reparaturwerkstatt ja keine Erfolgsgarantie abgeben können und wir daher nicht raten, lange Wege in Kauf zu nehmen.

Wir hoffen, dass sich die Idee verbreitet - und es demnächst auch in deiner Nähe ein RepairCafé gibt.

Klar, alle sollen kommen. Es soll ja ein Miteinander sein. Es gibt nicht „Die Reparierer“ und „die Anderen“, sondern alle können sich im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten gegenseitig helfen.

Ja, prima. Wir sind eine selbstorganisierte Gruppe - ohne Vorstand, Chefs und Verein. Leute, die ein bisschen bei der Organisation helfen, sind immer willkommen. Melde dich telefonisch an → hier, komm' beim nächsten Termin vorbei und sprich uns an. Am besten nicht gleich am Anfang der Veranstaltung, da ist immer viel los. Wenn du eine Stunde nach dem Beginn kommst, ist oft mehr Zeit zum Reden. ;-) Dann zeigen wir dir gern alles und du kannst schauen, ob es dir gefällt. Falls du bei Reparaturen helfen möchtest, brauchst du kein eigenes Werkzeug mitbringen, wir haben (fast ;-) ) alles da. Bringst du doch etwas mit, dann auf eigene Gefahr bei Defekt oder Verlust.

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  • Zuletzt geändert: 2022/08/23 16:01
  • von erik