RepairCafé am 24. September 2020 in der Rosenbergstr.

Ein Trend wird immer deutlicher – ohne Termin zu kommen ist mit langen Wartezeiten verbunden oder sogar der Erkenntnis, sich dann doch vor dem nächsten Termin anzumelden und diesmal unverrichteter Dinge zu gehen. So hatten wir allerhand zu tun und beendeten die letzte Reparatur erst deutlich nach 20 Uhr.

Der Audioverstärker „Grundig V3 Fine Arts“ wollte sein Geheimnis (die Lautstärke regelte sich recht unterschiedlich) nicht so recht preisgeben. Wir behandelten das Potentiometer mit Kontaktspray. Allerdings konnten wir ohne Box die Angelegenheit nicht so gut nachvollziehen. Dem Besucher wurde geraten, wieder zukommen.

Leider ließ sich der 2. Fall auch nicht ad hoc lösen. Die Touchlampe „RK-01“ von „Rike electronics“ reagierte nicht. Die zur Reparatur nötigen elektronischen Bauteile waren nicht in unseren Bestand. Hier muss das nächste Mal mit den besorgten Ersatzteilen weiter gelötet werden.

Ein weiterer Gast versetzte uns in die gute alte Zeit von „Windows XP“. Der Laptop „IBM Thinkpad T43“ hatte, wie sich heraus stellte, einen fehlerhaften Festplattensektor. Dieser soll in Zukunft umgangen werden. Dazu wird noch eine Windowsreparatur notwendig sein. Bis Redaktionsschluss gab es keine neuen Nachrichten.

Ein Dauergast brachte aus seinem reichlichen Fundus an kaputter Technik eine LED-Badspiegellampe „CroLED BL 176“ mit fest verbauten LEDs und einen „iPhone“-Ladehalter für die Autosteckdose. An der Lampe stellte sich der LED–Driver-IC als defekt heraus. Dieser wird beim nächsten Mal ausgetauscht. Die Ladehalterung machte es uns nicht leicht mit einem Teildefekt, der anhand eines (noch zu beschaffenden) Ladekabels eingegrenzt werden muss.

Aus Sicherheitsgründen mussten wir den Wasserkocher „Unold 8150“ dem Schrott übergeben. Der Schutzleiter hatte keinen Durchgang. Die Fehlersuche und Kontakte säubern brachte keinen Erfolg.

Zu Vorlaut war da noch ein „Vorwerk Thermomix TM 21“, der seine Besitzerin mit schleifenden und quietschen Geräuschen ärgerte. Beim Test vor Ort verhielt er sich dann ruhig bzw. in Normallautstärke. Die Besitzerin wurde gebeten bei neuerlichem Fehlverhalten ein „Videobeweis“ zu liefern.

Beim Basteln an einem Smartphone „Samsung A5 (2016)“ verletzte der Bastler selbst ein Flexkabel. Deswegen kam er nun zu uns, um die betreffende Baugruppe zu wechseln. Die Zeit war leider zu fortgeschritten, um das reparaturunfreundliche Gerät noch an diesem Abend komplett zu zerlegen. Der junge Mann wird es dann noch mal mit mehr Zeit versuchen.

3,3 kg Elektroschrott konnten vermieden werden, indem bei einer Bohrmaschine „SBM 481.2“ (DDR – Modell) die Stromzufuhr im Gerät neu angeschlossen wurde.

Eine Stereoanlage „AIWA NSX-SZ52“ versuchten wir lange zum Weiterspielen zu überreden. Aber das gelang nur fast. Klar ist, der CD-Wechsler wollte die CDs nicht abspielen. Das Laufwerk verklemmte die CDs, sodass diese sich nicht drehen konnten. Ein händischer Eingriff, der zum Abspielen der CDs führte, konnte noch nicht mechanisch reproduziert werden. Die Besitzerin des Gerätes erachtete eine weitere Fehlersuche als nicht verhältnismäßig.

Heute haben wir 3,3 kg Müll vermieden.

- Toni

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  • von erik