RepairCafé am 22. Januar 2019 im Rosenwerk

So viel Zuspruch hatten wir im Rosenwerk schon lange nicht mehr. Der Raum war gleich zu Beginn voller Menschen und mit 14 Geräten sollte das auch ein neuer Rekord sein. Zum Glück waren wir heute als RepairCafé alleine im Raum, sodass wir alle verfügbaren Tische nutzen konnten.

Zuerst war die Besucherin vom vorletzten RepairCafé auf der Dürerstraße mit ihrem Laptop dran. Hier hatten wir das letzte Mal das Scharnier vom Klappmechanismus mit Zwei-Komponenten-Kleber versucht zu kleben, was aber dann doch nicht den nötigen Halt brachte. Sie hatte das rausgesuchte Ersatzteil besorgt und hat es mit Hilfe eines neuen Reparaturhelfers gewechselt. Leider hat uns heute die Zeit zu einem Gespräch mit ihm gefehlt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Bei einem Parrot „Mambo“ Quadrocopter war am linken Motor ein Anschluss abgerissen. Nach dem Anlöten des Kabels direkt an der Platine funktionierte der Motor wieder.

Eine Besucherin brachte zwei defekte Kaffeepad-Maschinen vom Typ „KM45“ mit, in der Hoffnung, dass man daraus wieder eine Funktionierende machen kann. Das klappt zwar nicht immer, aber hier hatten wir Glück. Wir fingen mit der neueren Maschine an und konnten nach einer schwierigen Demontage des Gehäuses schnell den Fehler finden - die Heizung des Boilers war defekt. Die Freude war groß, als wir an der anderen Maschine eine Heizung vorfanden, die in Ordnung war. Nach dem Zusammenbau und dem Programm-Probelauf einer „heißen Tasse Wasser“ gab es noch richtigen frischen Kaffee. Als besonderen Dank wurde der Reparaturhelfer mal herzlich gedrückt.

Ein Glas-Wasserkocher von AFK wollte seine Arbeit nicht komplett verrichten. Er schaltete einfach ab, bevor das Wasser kochte. Nach einer Neujustierung des Bimetallschalters brachte er dann aber doch wieder das Wasser bis zum Siedepunkt.

Bei einer Kaffeemaschine von BEEM bildete sich unter ihr immer eine Pfütze. Nachdem der Wasserschlauch neu befestigt wurde, war sie wieder dicht.

Die „Jaguar Mate“ Nähmaschine wollte auch nicht mehr so richtig. Sie war irgendwie schwergängig, was an einem aufgewickelten Faden in der Mechanik lag. Nachdem der entfernt war, funktionierte sie wieder.

Ein Schwibbogen hat das letzte Weihnachten nicht ganz überstanden und wurde lieber jetzt mitgebracht, anstatt sich beim nächsten Mal überraschen zu lassen – „Ach der ging ja nicht“. Der gefundene Kabelbruch konnte durch Einkürzen und neu Anschließen schnell behoben werden.

Auch ein Radio von Denver sagt nichts mehr. Hier war die Ursache eine defekte Lötstelle an der Stromversorgungsbuchse. Das konnte natürlich behoben werden.

Ein Ladekabel-Netzteil eines ASUS Notebooks hatte einen Kabelbruch. Hier wurde das Gehäuse aufgehämmert, das Kabel gekürzt und das Gehäuse mit 2K-Kleber wieder verschlossen.

Das Lieblingsspielzeug des Sohnes singt, wackelt mit den Ohren, aber tanzt nicht mehr. Daran waren gleich mehrere Kabelbrüche schuld, die aber schnell behoben werden konnten.

Bisschen „fummelig“ wurde es an einem Sony „Xperia V LT25i“ Smartphone. Hier war die Micro-USB-Buche defekt; das Gerät ließ sich nicht mehr laden. Der Tausch der Buchse ist gelungen, allerdings ist der Besitzerin dabei ein Missgeschick passiert: sie hat die WLAN-Antenne abgerissen – Oh!

Der „R1513“ AV-Surround-Receiver von Denon ging sofort nach dem Einschalten zum Schutz in den Mute-Modus. Da wird die Diagnose und Reparatur wohl ein bisschen länger dauern. Heute gab es da noch kein Ergebnis.

Für die Fehlersuche an einer „ActiFry“ Heißluft-Fritteuse von Tefal hat dann die benötige Zeit gefehlt. Sie wird das nächste Mal wieder aufschlagen.

Heute konnten wir zehn Geräte reparieren und damit ca. 20 kg Abfall vermeiden.

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  • Zuletzt geändert: 2019/04/27 10:48
  • von thomas