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Hier waren wir beim Tag der offenen Tür auf dem Wertstoffhof des ZAOE in Neustadt mit einem Stand zu Gast, an dem wir über unser RepairCafé informierten und auch an 3 Teilen praktisch arbeiten konnten.

Bei einem Bügeleisen lag das Bedienteil des Thermostats nur lose oben drauf und fiel bei jeder Bewegung runter. An dem Teil aus Plastik waren zwei Nasen weggebrochen, die für einen festen Halt sorgen sollten. Wir haben versucht das zu Kleben, aber leider ohne Erfolg. Die Besitzerin wollte das Bügeleisen so nicht weiter verwenden … na ja, der Schrottcontainer stand ja nicht weit weg.

Bei einer Stichsäge bewegte sich nichts mehr. Das Anschlusskabel war in Ordnung und auch nach dem Öffnen des Gehäuses konnten wir messtechnisch keinen Fehler finden. Nach dem Ausbau der Steuerelektronik funktionierte die Maschine auf einmal wieder. Wir haben nichts gemacht …. es gibt eben doch noch Wunder! Auch nach dem Zusammenbau funktionierte sie noch.

Bei einer Lötstation war das Zuleitungskabel defekt und vom Besitzer provisorisch repariert worden. Wir haben es gewechselt und nun ist es elektrotechnisch wieder einwandfrei.

- Michael

2017/05/22 22:40 · 0 Kommentare

Es fing mit einem Toaster an, der uns auch die ganze Zeit über beschäftigt hat.

Diesmal war es nicht der sonst übliche Fehler, dass der Einsatz nicht unten bleibt. Er kam einfach nur wieder hoch, wenn man den Stecker zog. Der Transistor für die Ansteuerung der beiden Magneten war durchgefeuert. Nach dem Austausch funktionierte er aber immer noch nicht. Kein Schaltplan; die Suche im Internet blieb auch ohne Erfolg … wir haben einfach nicht rausbekommen, warum über den Elkos noch 2V Wechselspannung anliegen und der Transistor dann mal wieder kaputt ist. Der Besitzer wird sich leider einen Neuen kaufen müssen.

Dann brachte noch jemand ein Tonbandgerät ZK120 (Röhrengerät) mit, dass bei der Wiedergabe stotterte. Der Besitzer hatte schon einen Widerstand gewechselt, was aber nicht zum Erfolg führte. Wir haben noch einen der wenigen Elkos in Verdacht, aber leider war kein passender vorhanden. Der Besitzer hat den Elko ausgebaut und versucht einen neuen zu besorgen und selbst einzubauen. Er hat sich bei uns gemeldet und mitgeteilt, dass er einen Ersatzelko 22u/230 V bei Konrad gekauft und ihn zu Hause selbst ausgewechselt hat. Nun ist das uralte Gerät wie neu und läuft vermutlich noch mal 50 Jahre. Ursache war die schwankende Katodenspannung.

Mit der Besitzerin einer Pfeffermühle haben wir beraten, wie wir eine gebrochene Feder ersetzen können. Sie wird Material besorgen, damit wir das Teil nachbauen können.

Bei einem Laptop konnten wir wirklich helfen. Nach der Deinstallation des Virenprogrammes von AVG und der Installation von Kaspersky sowie der Deaktivierung einiger Services lief er wieder wie geschmiert.

- Michael

2017/05/22 22:33 · 0 Kommentare

Ein Handrührgerät funktionierte nicht mehr wie es sollte. Nach dem Öffnen stellten wir fest, dass ein Zahnrad des Getriebes, das sinnvollerweise aus Kunststoff gefertigt war, sich stark abgenutzt hatte. Leider war kein Ersatzteil dafür zu finden, daher muss sich der Besitzer ein neues Gerät kaufen.

Drei Kompakt-Fotoapparate funktionierten auch nicht mehr. Bei allen waren die Batterien runter und leider noch in den Geräten. Sie sind ausgelaufen und haben die Kontakte korrodiert. Nachdem wir die Kontakte mit einem Glasfaserpinsel gereinigt und neue Batterien eingelegt hatten, gingen die Apparate wieder.

Der Deckel eines Wasserkochers sprang auf Knopfdruck nicht mehr auf. In der Deckelmechanik war eine Feder gebrochen, die wir nicht ersetzen konnten. Der Deckel braucht weiterhin eine helfende Hand beim Öffnen.

Am Ladegerät einer elektrischen Zahnbürste war ein ausländischer Stecker angebracht, der über einen Adapter an das deutsche Stromnetz angeschlossen werden sollte. Dieser Adapter war sehr wackelig und so halfen wir dem Besitzer einen neuen wp_de>Eurostecker anzubringen.

Ein Espressokocher wurde nicht mehr warm. Im Inneren offenbarte sich uns eine Unterbrechung der Heizung, die auf einer Leiterplatte aufgedruckt war. Das konnten wir leider nicht reparieren, aber das Unterteil des Geräts fand bei einem anderen Besucher eine neue Verwendung, der den gleichen Kocher hat, aber mit einem anderen Defekt.

Bei einer HiFi-Kompaktanlage funktionierte der CD-Wechsler nicht mehr. Während der schwierigen Demontage des Geräts fiel aus dem Inneren eine Optokoppler-Linse heraus. Da das Zerlegen immer schwieriger wurde und wenig Aussicht auf Reparatur bestand, brachen wir das ab und bauten das Gerät wieder zusammen. Alles außer dem CD-Laufwerk funktioniert ja noch.

Ein HiFi-Verstärker hatte hin und wieder Ausfallerscheinungen, was einen Wackelkontakt vermuten ließ. Wir stellten gealterte Lötstellen auf der gesamten Leiterplatte fest. Nachdem wir viele der Lötstellen nachgelötet hatten und den Verstärker testeten, stieg leider der „Rauch des Todes auf“. Das Teil war nicht mehr zu retten.

Bei einem Kassettenrekorder aus DDR-Zeiten lief das Kassettenteil nicht mehr. Wir öffneten das Gerät und säuberten es, aber einige Gummiräder im Antrieb waren porös geworden und so konnte der Motor die Kraft nicht mehr übertragen. Eine Restauration wäre möglich, übersteigt aber unsere Möglichkeiten und ist dem Besitzer auch zu viel. Als Radio taugt es noch (solange es noch analoges Radio geben wird.)

Ein Besucher brachte einen Teil eines Baustaubsaugers mit. Er hatte es schon einmal auseinander genommen, aber es funktionierte nicht wieder. Wir suchten und fanden die Fehler und bauten das Teil richtig zusammen. Dann ging es auch wieder.

Ein weiterer Kassettenrekorder (neueren Datums) funktionierte nicht mehr. Das Gerät war schmutzig und lange Zeit nicht in Gebrauch. Durch mehrmaliges Betätigen der Schalter und Regler ließen sich wieder Töne und Funktionen entlocken. Wir öffneten das Gerät, säuberten es und behandelten alle betroffenen Teile mit Kontaktspray oder Öl. Das Gerät funktionierte wieder, allerdings war der Schließmechanismus des CD-Fachs defekt. Da das ein Standardteil ist, empfahlen wir dem Besitzer, bei einem anderen Altgerät, z. B.auf dem Wertstoffhof) nach einem Ersatzteil zu schauen.

2017/05/17 20:50 · 0 Kommentare

Bei einem Bügeleisen konnten wir eine defektes Heizelement identifizieren, was leider irreparabel ist.

Ein Trinkwassersprudler konnte kein C02 mehr abgeben. Wir haben ein herausgefallenes Teil der Führungsschiene gefunden, welches den Mechanismus blockierte. Der Gast klebt es daheim wieder ein und dann sollte alles wieder funktionieren.

In einem ferngesteuerten Auto aus DDR-Zeiten war der Kommutator des Motors verdreckt. Nach dem Reinigen lief das Auto wieder.

Einen Farbdrucker, der die Patronen nicht mehr erkannte, konnten wir durch einen Reset im Software-Menü wieder in Gang bringen.

Ein LCD-TV zeigte kein Bild mehr. Lediglich die Betriebs-LED blinkte. Wir konnten keinen Fehler finden und vermuten ein Softwareproblem. Da war leider nichts mehr zu machen.

Bei einem Multifunktionsradio funktionierte nur das Display, Audio-Ausgabe und CD-Fach blieben funktionslos. Nach dem Wechseln defekter Elektrolytkondensatoren im Netzteil und einer Thermosicherung am Transformator funktionierte alles wieder.

Ein quietschender elektrischer Rasierer brauchte nur eine Schmierung der Mechanik. Der Zugang zu dieser war durch die verwendeten Spezialschrauben etwas erschwert.

Bei einem Mixtab haben wir das beschädigte Netzkabel eingekürzt und damit das Problem behoben.

Ein weiterer Tintenstrahldrucker konnte durch die Reinigung des Druckkopfes wieder streifenfrei drucken.

In einer Mini-Bandsäge waren die Motor-Betriebskondensatoren verbrannt. Die passenden Ersatzteile werden vom Gast beschafft.

Bei einem Staubsauger, der bereits vor einiger Zeit auf unserem Tisch lag, konnte nun der defekte Entstörkondensator gewechselt werden. Jetzt läuft er wieder wie gewohnt.

- Christian

2017/05/06 19:27 · 1 Kommentar

Heute waren wir beim Tag der offenen Tür der Umladestation Saugrund des ZAOE in Freital mit einem Stand zu Gast an dem wir über unser RepairCafé informierten und auch praktisch reparierten.

Ein Besucher brachte eine alte elektronische Rechnenmaschine aus polnischer Produktion mit. Er hatte schon selbst einen vermeintlich defekten Transistor durch einen Aquivalenttyp ausgetauscht, aber das Gerät machte immer noch was es wollte. Die Anzeige ging nicht und der Drucker ratterte endlos. Der mitgebrachte Schaltplan passte leider nicht zu diesem Gerät, daher konnten wir nur oberflächlich prüfen. Den Fehler haben wir nicht gefunden.

Ein CD-Radio funktionierte nicht mehr. Wir prüfen an einigen bekannten Schwachstellen, aber hatten leider keinen Erfolg.

Eine elektrische Kettensäge ging angeblich nicht mehr richtig, der Motor drehte zwar, aber die Kette blieb stehen. Der Besitzer war offenbar mit der Funktion des Sofort-Stopp nicht vertraut, bei der ein Schutzschild, wenn es herunter klappt, die Kette stoppt. Wir testeten die Funktion und erklärten sie dem Besitzer. Das Gerät war in Ordnung.

Bei einem Toaster funktionierte die Festhaltung nicht mehr, er warf die Toasts immer gleich wieder aus. Nach dem Zerlegen haben wir den Mechanismus gesäubert und nachjustiert und dann klappte es wieder.

Nebenbei haben wir einige Gespräche mit interessierten Besuchern geführt. Das Wetter meinte es überwiegend gut, bei einem kurzen Regenschauer zogen wir uns unter den Sonnenschirm zurück.

2017/05/06 19:22 · 0 Kommentare

Ein älterer Laptop wollte seiner Arbeit nicht mehr nachkommen. Grund hierfür war eine kleine abgenutzte Nase am Einschaltknopf des Rechners. Diese wurde mit ein wenig künstlerischem Geschick repariert und funktioniert jetzt wieder.

Ebenso verirrten sich heute zwei Stabmixer zu uns. Bei einem war der Aufsatz so gebrochen, sodass er irreparabel war. Bei dem zweiten Mixer war der Antrieb fest. Nach dem Lösen des Problems mixt er wieder.

Auch Fernseher wurde gebracht. Der Panasonic-TV schaltete nach Angaben des Zuschauers nach etwa einer halben Stunde sporadisch ab, schaltete sich selbst ein oder war teilweise auch nicht per Fernbedienung einzuschalten. Nach einer Stunde intensivsten Gebrauches zeigte sich die Mattscheibe unbeeindruckt - das Pantoffelkino zeigte kein Fehler und kam wieder ins Wohnzimmer seines Besitzers.

Ein uns sehr gebräuchliches Gerät mit bekanntem Fehlerbild wurde vorgestellt. Der Lötkolben einer betagten Lötstation wollte nicht mehr so recht warm werden und heizte nur sporadisch, wenn das Kabel in einer bestimmten Lage lag. Diese Art des Wackelkontaktes hatten wir auch schon an unserer Lötstation erfolgreich beheben können. Bei diesem Heizgerät war jedoch nicht nur der Anschluss am Stecker defekt, sondern zeigte auch ein Wackelkontakt im eingegossenen Temperatursensor. Der Lötkolben konnte nicht repariert werden - aber bei der Ersatzteilsuche konnte geholfen werden.

- Steffen

2017/05/06 19:20 · 0 Kommentare

Das RC im Rosenwerk war wieder mal gut besucht.

Wir hatten zuerst ein Smartphone, das ins Wasser gefallen war. Die Besitzerin hatte es schon nach einer Anleitung im Internet getrocknet, aber es gab weder eine Reaktion am Display noch am Touch. Nach dem Öffnen des Gerätes mussten wir dann feststellen, dass der Akku halt doch danach noch zu lang drin war - der Displayanschluss auf dem Mainboard und am Flatflex-Kabel waren wegkorrodiert. Eine Reparatur wird wohl zu teuer.

Ein Verstärker von Pioneer geht nach der Beschreibung der Besucherin nach einiger Zeit einfach aus und lässt sich danach auch manchmal nicht wieder sofort einschalten. Nach dem Öffnen des Gerätes wurden wir vom Staub der letzten Jahre überrascht. Die Besitzerin brauchte eine Weile mit dem Staubsauger, bis die Bauelemente wieder zu erkennen waren. Wir haben ihn dann einige Zeit unter Last laufen lassen, aber es war kein Fehler feststellbar. Vielleicht hat durch die schlechte Belüftung der Bauteile die Thermosicherung angesprochen und durch die Reinigung ist der Fehler beseitigt. Wir werden sehen, ob das Gerät noch mal im RepairCafé auftaucht.

Ein anderer Besucher hatte einen Staubsauger schon selbst demontiert und brachte nur die elektrischen Teile mit. Wir haben das Anschlusskabel auf Durchgang geprüft und mussten feststellen, dass der auf einer Ader nicht gegeben war. Tja, ist der Kabelbruch nun am/im Stecker oder an der Kabeltrommel? Da die Isolation des Kabels an einer Stelle an der Kabeltrommel beschädigt war, haben wir das Kabel dort gekürzt und neu angeschlossen. Leider war die Unterbrechung aber immer noch da, so dass wir dann noch den Stecker gewechselt haben.

Er hatte noch einen Nabendynamo zur Überprüfung mit, der allerdings in Ordnung war.

Ein Aktivsystem mit Subwoofer für den Computer reagierte auf die Eingangssignale nicht. Auch noch dem Tausch des Klinkensteckers funktionierte es noch nicht. Der Kabelbruch war einfach 3 cm weiter hinten. Nach dem Kürzen und neu Verlöten funktioniert das System wieder.

Bei einer Kaffeemaschine blieb das Brühsystem einfach kalt. Der Fehler, eine defekte Thermosicherung, war schnell gefunden. Allerdings hatten wir für die benötigte Temperatur keine da. Der Besitzer kümmert sich um eine passende Thermosicherung und das Isolation-Tape und kommt damit wieder.

- Michael

2017/04/21 22:08 · 0 Kommentare